Sozialpädagogische Familien-, Kinder- und Jugendbegleitung

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Bereitschaftspflege, Familiäre Bereitschaftsbetreuung (§ 33 SGB VIII)

Unterbringung auf kurze Zeit

Wenn das Kindeswohl gefährdet ist, die Herkunftseltern mit der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder überfordert oder Kinder existentiell bedroht sind, prüft das Jugendamt intensiv, ob das Kind zu seinem Schutz in Obhut genommen und vorübergehend außerhalb des Elternhauses untergebracht werden muss (§ 42 SGB VIII).

Familiäre Bereitschaftsbetreuung (FBB) ist ein familiäres Angebot der Krisenintervention und dient vor allem dem Schutz und der Abklärung des Hilfebedarfs für Kinder und Jugendliche in drohenden oder akuten Gefährdungssituationen.

Die so.fa. bietet die familiäre Bereitschaftsbetreuung (FBB) als befristete krisenorientierte Unterbringung und Maßnahme des aktiven Kinderschutzes an. Die FBB der so.fa bietet Kindern im Säuglings- und Kleinkindalter für die Dauer der Inobhutnahme und des Prozesses der Perspektivklärung ein liebevolles Zuhause und ein kurzfristiges familiäres Lebensumfeld, verbunden mit positiven Entwicklungschancen.

Familiäre Bereitschaftsbetreuung bei der so.fa. umfasst:

  • eine Hilfeform im familialen Kontext
  • die Beratung und Begleitung der Kinder und Eltern
  • die Erarbeitung einer tragfähigen Lebensperspektive für die Kinder

Für Eltern und Kind ergeben sich je nach Art der Fallkonstellation unterschiedliche, fallspezifische Hilfebedarfe, sodass das gesamte Spektrum der FBB häufig nicht erforderlich ist und einzelne Bestandteile dieses umfassenden Angebots genügen, wie z. B. die Aufnahme in eine Bereitschaftspflegefamilie oder die Begleitung der Umgangskontakte.

Die so.fa. bietet mit ihrem Modulsystem FBB für die unterschiedlichen Fallkonstellationen und jeden individuellen Bedarf passgenaue Betreuungssettings.

Ein Zuhause geben … eine besondere Herausforderung

„Ohne Familie und Freunde fehlen einem die Flügel im Leben.“

aus dem Bürgerdialog der UNESCO in Magdeburg am 4. Mai 2015 —

Wenn das Kindeswohl gefährdet ist, die Herkunftseltern mit der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder überfordert oder Kinder existentiell bedroht sind, prüft das Jugendamt intensiv, ob das Kind zu seinem Schutz in Obhut genommen und vorübergehend außerhalb des Elternhauses untergebracht werden muss. (§ 42 SGB VIII).

Was ist familiäre Bereitschaftsbetreuung?

Familiäre Bereitschaftsbetreuung (FBB) ist ein familiäres Angebot der Krisenintervention und dient vor allem dem Schutz und der Abklärung des Hilfebedarfs für Kinder und Jugendliche in drohenden oder akuten Gefährdungssituationen.

Sind Sie bereit kurzfristig ein Kind aufzunehmen?

Wir sind auf der Suche nach Menschen, die sich dieser Aufgabe stellen wollen.

Die so.fa. bietet die familiäre Bereitschaftsbetreuung (FBB) als befristete krisenorientierte Unterbringung und Maßnahme des aktiven Kinderschutzes an. Die FBB der so.fa. bietet Kindern für die Dauer der Inobhutnahme und des Prozesses der Perspektivklärung ein liebevolles Zuhause und ein kurzfristiges familiäres Lebensumfeld, verbunden mit positiven Entwicklungschancen.

Wer kann familiäre Bereitschaftspflegefamilie sein?

Paare oder alleinlebende Menschen können Bereitschaftspflegestelle sein. Eine pädagogische Ausbildung ist wünschenswert, aber nicht unbedingt erforderlich. Wichtig ist, dass das Kind mit seiner Lebenserfahrung und besonderen Geschichte einen liebevollen und sicheren Ort findet, an dem es angenommen wird in seinem „Anderssein“.

Was sollten Sie mitbringen?

  • Freude an einem Leben mit Kindern auf Zeit
  • Ein liebevolles und sicheres Zuhause mit Zeit und Platz
  • Ein eigenes gefestigtes und stabiles Lebensumfeld
  • Finanzielle Unabhängigkeit
  • Verständnis und Offenheit für mögliche Entwicklungsretardierungen des Kindes
  • Bereitschaft dem Kind individuelle Förderung, Geduld und Einfühlungsvermögen zukommen zu lassen
  • Bereitschaft sich mit der Herkunftsfamilie des Kindes auseinanderzusetzen
  • Ein einwandfreies Führungs- und Gesundheitszeugnis

Wir gehen den Weg gemeinsam!

Wir bieten:

  • Eine individuelle Beratung vor der Aufnahme eines Kindes
  • Ein professionelles Coaching im Umgang mit dem Pflegekind und der Herkunftsfamilie (regelmäßige persönliche Kontakte)
  • Die Erarbeitung einer tragfähigen Lebensperspektive für das Kind
  • Unterstützung bei Unklarheiten und Beantragungen

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung und ein persönliches Kennenlernen

Bewerbung

  • per Mail: info@sofa-goch.de
  • per Post: so.fa. Sozialpädagogische Familien-, Kinder-

    und Jugendbegleitung GmbH & Co. KG

    Humboldtstraße 25 – 27

    47574 Goch

Mutter/Vater-Kind Wohnen (§ 19 SGB VIII) in Oberhausen

Das Mutter/Vater-Kind Wohnen versteht seinen Auftrag darin, Müttern/Vätern/Schwangeren in Krisen- und Notsituationen Hilfe und Unterstützung im Rahmen einer punktuellen Betreuung und einer verlässlichen und gesicherten Struktur zu bieten.

In das Mutter/Vater-Kind Wohnen werden Volljährige in kritischen Lebenssituationen mit Kindern unter 6 Jahren aufgenommen. Sie sollen in der Lage sein, ihren Hilfebedarf zu formulieren und genügend Motivation besitzen, für die Dauer des Hilfeplanprozesses in dieser Betreuungsform zu leben.

Für das Mutter/Vater-Kind Wohnen steht in unseren Räumlichkeiten in Oberhausen eine 2 ½-Zimmer-Wohnung mit Küchenzeile und Bad zur Verfügung.

Die betroffenen Menschen sollen Gelegenheit finden, durch die Verbindung von Alltagserleben und pädagogischer Arbeit ihre Lebenssituation zu überdenken und mit Hilfe fachlicher Unterstützung zu einer positiven Lebensplanung für sich und ihr Kind zu kommen.

In Anlehnung an § 19 SGB VIII werden im Wesentlichen die vier Bereiche bearbeitet:

  • Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung
  • Unterstützung im praktischen Alltagshandeln
  • Stärkung der Elternkompetenz
  • Begleitung von Schule und Ausbildung.

Tagesgruppe (§ 32 SGB VIII) in Oberhausen

Die Tagesgruppe wendet sich mit ihrem Angebot an Kinder (Schulkinder), Jugendliche und deren Familien, die mit der Bewältigung ihrer Lebenssituation so überlastet sind, dass eine ambulante Hilfe nicht mehr ausreicht, jedoch die familiären Beziehungen sich so tragfähig zeigen, dass ein Verbleib der Kinder und Jugendlichen in der Familie möglich scheint. Die Erziehung in der Familie wird dadurch entlastet, ergänzt und gefördert.

Mit der Betreuung in der Tagesgruppe der so.fa. wird die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen durch die Gewährleistung eines strukturierten, familienanalogen Tagesrahmens, soziales Lernen in der Gruppe, Begleitung der schulischen Förderung sowie Arbeit mit der Familie (Elternarbeit) unterstützt und dadurch der Verbleib des Kindes oder Jugendlichen in der Familie gesichert.

An unserem Standort in Oberhausen, in zentraler Lage im Stadtteil Sterkrade, stehen für unsere Gruppenarbeit großzügige Räumlichkeiten für Aktivitäten der gesamten Gruppe, z. B. gemeinsames Mittagessen oder Gruppenrunden sowie Räume für die individuelle Betreuung einzelner Kinder und Jugendlicher und die Arbeit in Kleingruppen zur Verfügung. Unser Haus weist einen familiären Charakter auf.

Hier finden täglich bis zu 8 Schulkinder Aufnahme. Die Tagesgruppe ist von Montag bis Freitag von 12:00 bis 17:00 Uhr geöffnet und steht in dieser Zeit mit ihrem gesamten Leistungsangebot zur Verfügung.

Die Kinder werden an den vereinbarten Wochentagen durch den Fahrdienst der so.fa. abgeholt und nach dem Ende der Gruppe wieder nach Hause gebracht. Neben den normalen Gruppenaktivitäten wird in den Schulferien ein kreatives Ferienprogramm angeboten.

Stützpunkt

Stationäre Intensivunterbringung für Jungen mit einer sozialpädagogischen Diagnostik in Goch (§ 34 SGB VIII)

Das Ziel

Kinder und Jugendliche benötigen einen Lebensraum, einen Lebensrahmen, der Sicherheit und Vertrauen schaffen kann. Dies ist die Kernaufgabe eines Elternhauses und für Kinder die Voraussetzung für eine gesunde körperliche, geistige und seelische Entwicklung…
…und unser Ziel!

Labyrinth

Wer vom Ziel nicht weiß,
kann den Weg nicht haben,
wird im selben Kreis
all sein Leben traben.

Christian Morgenstern —

Wie wir als Team arbeiten…

  • Ganzheitlich systemisch
  • Familienorientiert
  • Intensivpädagogisch mit familientherapeutischem Angebot
  • Im Rahmen einer intensivpädagogischen 1:1 Betreuung mit bis zu vier Jungen im schulpflichtigen Alter
  • Mit begleitender Diagnostik
  • Auf der Grundlage von heilpädagogischen sowie psychologischen Testungen

… und was die Arbeit in der Gruppe beinhaltet

  • Eine alters- und entwicklungsbezogene Strukturierung des Tages- und Wochenablaufs
  • Schulische Betreuung und Förderung
  • Unterstützung für sinnvolle Freizeitgestaltung
  • Vermittlung von sozialen Kompetenzen
  • Vermittlung von Alltagskompetenzen
  • Begleitung von Besuchskontakten
  • Intensive Elternarbeit
Der Weg

Wenn Familien in einer Krise stecken, ist der Blick meist nur auf das Problem gerichtet. Das Angebot der so.fa. soll den Familien innerhalb einer Entzerrungsphase helfen, ihren Blick zu weiten, um die eigenen Fähigkeiten wieder zu entdecken und neue Lösungen zu entwickeln.
Die sozialpädagogische Diagnostik ist hierzu ein wichtiger Baustein, um sowohl für das Kind als auch für die Familie neue Perspektiven zu finden. Innerhalb der Arbeit orientieren wir uns immer an der Fragestellung, wie Veränderungsprozesse initiiert werden können, damit das Kind wieder in die Herkunftsfamilie zurückkehren kann. Sollte diese Möglichkeit nicht bestehen und erarbeitet werden können, wird gemeinsam mit dem Jugendamt nach einer neuen Beheimatung für das Kind gesucht und dieses entsprechend begleitet.